Sta. Hildegarda in Jaime Roldos

Wer von Ihnen kennt das Dispensario Medico Sta. Hildegarda in Jaime Roldos? Einige kennen es vielleicht dem Namen nach, wenige waren sogar schon dort. Dabei ist es sehr eng mit der Deutschen Katholischen Gemeinde St. Michael in Quito/Ecuador verbunden.

 

   

    

Zur Geschichte der Krankenstation:

Pfarrer Markus Zehetbauer suchte während seiner Amtszeit nach einem unterstützenswerten sozialen Projekt. Bischof Arregui empfahl damals den Stadtteil Jaime Roldos, der im Nordwesten Quitos liegt. Es ist ein sehr armes Stadtviertel mit geringer Infrastruktur: keine festen Straßen, kein fließendes Wasser, entsprechend mangelnde Hygiene, hohe Säuglingssterblichkeit, etc. So wurde zusammen mit dem Pfarrgemeinderat von St. Michael in Quito ein Gelände ausgesucht, gekauft und beschlossen, ein Dispensario Medico, d.h. eine medizinische Ambulanz einzurichten.

Dies alles wurde mit Mitteln der Gemeinde, Hilfe aus Deutschland und privaten Mitteln der Familie Zehetbauer finanziert. 1992 wurde die Einrichtung eingeweiht und Dr. Bernhard Zehetbauer arbeitete ein Jahr lang unentgeltlich im Disp. Medico und richtete es ein.

 

Das Dispensario Medico heute:

Heute wird das Zentrum geleitet von Schwester Philomena und Schwester Conchettina vom italienischen Orden der 'Hermanas Misionarias del Sagrado Costado y de la Virgen Dolorosa', der in Jaime Roldos auch eine Schule betreibt.

Das Dispensario Medico stellt heute eine saubere Oase der Gesundheit inmitten von Staub, Schmutz und Armut dar und bietet mit Hilfe der angestellten Ärzte für die Bewohner des Stadtteils Betreuung auf dem Gebiet der Allgemein Medizin, Zahnmedizin, Gynäkologie, Pädiatrie, Notaufnahme. Außerdem gibt es einen Laborarzt und einmal pro Monat kommt ein Kardiologe.

Die Preise für die Untersuchung sind entsprechend den finanziellen Mittel der Patienten sehr bescheiden. Jede Untersuchung - auch beim Spezialisten - kostet US$ 2,00 , EKG und Ultraschall  jedoch US$ 3,00. Der US$ ist inzwischen die Landeswährung von Ecuador.

Mittellose Patienten zahlen nichts. Im Monat werden ca. 400 - 500 Patienten behandelt.

Außerdem führen die Schwestern weitere pastorale Werke durch wie z.B. Ehe- und Familienberatung, Katechese, Altenbetreuung, Treffen der Anonymen Alkoholiker, Gruppenstunde für Kinder und sie unterhalten eine Brillenbank (gespendete Brillen) für Bedürftige. Ca. 80 % derAusgaben werden durch die Zahlungen der Patienten finanziert, die jedoch aufgrund der Wirtschaftskrise geringer wurden. Der Rest kommt über Spenden sporadisch herein.

 

Wie kann man helfen:

Gerne würden wir dieser sehr unterstützenswerten Einrichtung stärker helfen. Wer das Dispensario Medico kennenlernen möchte oder Ideen zur Unterstützung bzw. Spenden hat, wende sich gerne an den Quito-Arbeitskreis von St. Dreikönigen, der den Kontakt zu Sta. Hildegarda hält. Die Kontakt-Adressen können Sie unten unter "Kontakt zum Quitokreis" anklicken. Falls Sie unser Patenschaftsprojekt direkt durch eine einmalige oder regelmäßige Spende unterstützen wollen, so klicken Sie bitte unten die Schaltfläche "Spende" an.

 

        
Sr. Conchettina         Sr. Filomena

  Das Armenviertel Jaime Roldos

 

 

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